Bundesstraße 9 durch Bienwald – Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer gefordert

Landrat unterstützt Vorschlag der Stadt Wörth nach Unterführung – Schreiben an Staatssekretär Becht

Wörth I „An der Bundesstraße 9 zwischen der A 65 und der französischen Grenze muss endlich was für die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern getan werden“, fordert Landrat Dr. Fritz Brechtel und unterstützt ausdrücklich den Vorschlag der Stadt Wörth, eine Fußgängerunterführung zu bauen. In einem Schreiben an Staatssekretär Andy Becht verdeutlicht der Kreischef die Dringlichkeit und fordert das für die Straße zuständige Verkehrsministerium und den Landesbetrieb Mobilität auf, diese Variante zu „prüfen und in das Gesamtkonzept zur Erhöhung der Verkehrssicherheit aufzunehmen“.

Über die Bundesstraße 9 durch den Bienwald rollen täglich mehr als 9.200 Fahrzeuge, davon ca. 30 Prozent Schwerlastverkehr. Auf dem mehr als zehn Kilometer langen Abschnitt gibt es zurzeit keine sichere Querungsmöglichkeit für Radfahrer und Fußgänger. Landrat Brechtel verweist in seinem Schreiben auch auf das Besucherlenkungskonzeptes für den Bienwald, das von der Kreisverwaltung zusammen mit den Gemeinden erarbeiteten wurde: „Dabei wurde dringender Handlungsbedarf für den in Ost-West-Richtung verlaufenden Rad- und Fußgängerverkehr ermittelt. Das Ziel sollte aus unserer Sicht sein, die Querungsmöglichkeiten an wenigen Stellen zu bündeln und dort höhenfreie Verbindungen zu schaffen.“

Brechtel begrüßt, dass beim Umbau des Knotens Langenberg inzwischen ein Rad- und Fußgängerweg vorgesehen ist und der LBM das Thema Querungsmöglichkeiten für Radfahrer und Fußgänger in seinem Gesamtkonzept zur Erhöhung der Verkehrssicherheit insgesamt berücksichtigt. „Das alles wird aber noch einige Jahre dauern – zu lange“, so der Landrat.

In den letzten Jahren wurden bereits Lösungen besprochen. Diskutiert wurden bisher eine temporäre Fuß- und Radfahrerbrücke im Bereich zwischen Langenberg und der Landesstraße 545 sowie eine Grünbrücke in Kombination mit einem Radweg bei Büchelberg. „Jede dieser Lösungen wäre geeignet, um die Sicherheit für alle Beteiligten deutlich zu verbessern. Welche Option auch immer favorisiert wird: Wir brauchen eine schnelle und gute Lösung, damit Fußgänger und Radfahrer sicherer über diese starkbefahrene Straße gelangen. Ich hoffe, dass mein Appell an Staatssekretär Becht neuen Schwung in die Problemlösung bringt“, so Brechtel. (vw)