Neues Feuerwehrgerätehaus in Leinsweiler

Landkreis SÜW steuert 115.000 Euro bei

Bei der Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Leinsweiler wurden Wehrleute mit der Fluthilfemedaille ausgezeichnet. Mit im Bild: Die Drohne, die der Landkreis SÜW im vergangenen Jahr vom Landesfeuerwehrverband gespendet bekam und die in Leinsweiler stationiert ist.

Leinsweiler I Drei Mal Grund zur Freude hatte die Feuerwehr Landau-Land vor Kurzem: Das neue Feuerwehrgerätehaus der Einheit 6 (Ilbesheim, Leinsweiler, Eschbach) wurde eingeweiht, das neue Mannschaftstransportfahrzeug der örtlichen Wehreinheit übergeben, und es wurden 50 Feuerwehrangehörige aus der Verbandsgemeinde (VG) Landau-Land für ihren Einsatz im Ahrtal 2021 mit der Fluthelfermedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Das neue Feuerwehrgerätehaus hat vier Stellplätze, einer davon ist für den Katastrophenschutz des Landkreises Südliche Weinstraße vorgesehen. Der Kreis fördert diesen Stellplatz mit 115.000 Euro. Aktuell steht dort das „alte“ Tanklöschfahrzeug 24/50 des Landkreises. Dieses Fahrzeug war zuletzt in Edenkoben stationiert und wurde im vergangenen Jahr das neue Tanklöschfahrzeug 4000 des Landkreises in Dienst gestellt. Das ältere 24/50 wird bei der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Landau- Land weiter eingesetzt, bis der Kreis gemäß Bedarfs- und Entwicklungsplan Katastrophenschutz 2028 ein neues Tanklöschfahrzeug 3000 für die VG beschafft. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Landau-Land, die eine vergleichsweise große Waldfläche hat, hat somit ein zusätzliches Fahrzeug im Fuhrpark. Zukünftig soll auf dem Stellplatz des Katastrophenschutzes ein Pick-up als Voraus- und Erkundungsfahrzeug stehen.

Drohne in Leinsweiler daheim

Auch die Drohne, die der Landesfeuerwehrverband dem Landkreis SÜW im vergangenen Herbst gespendet hat, ist in der Einheit Leinsweiler-Eschbach-Ilbesheim „zu Hause“ und war bereits mehrfach im Einsatz, unter anderem bei der Suche nach vermissten Personen.

Landrat Dietmar Seefeldt betonte: „Leinsweiler ist nicht nur ein guter Standort für die gemeinsame Einheit mit Ilbesheim und Eschbach, da es in der Mitte der Ortsgemeinden liegt. Es befindet sich auch relativ zentral in unserem Landkreis, sodass wir uns mit dem Katastrophenschutz, für den der Kreis zuständig ist, hier einklinken. Dass auf einem der Stellplätze künftig ein Pick-up des Katastrophenschutzes stehen wird, kann für die Wehr vor Ort und auch den Katastrophenschutz nur von Vorteil sein, vor allem bei der immer größer werdenden Waldbrandgefahr.“

Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling würdigte das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte. Torsten Blank, Bürgermeister der VG Landau-Land, sprach von einem Meilenstein in der Neuorganisation der Feuerwehr. (vw)