Sanierung der Berufsbildenden Schule in Wörth

Wörth I Die Berufsbildende Schule Germersheim am Standort Wörth wird umgebaut, saniert und modernisiert. In zwei Abschnitten erfolgen die umfangreichen Arbeiten: Der erste Bauabschnitt im Gebäudeteil C wird 16 bis 18 Monate dauern und wurde bereits mit Start der Sommerferien begonnen. Für die Gebäude A, B und E sind rund 24 Monate vorgesehen. Während der Bauarbeiten im zweiten Abschnitt werden die Schüler:innen in einem Ausweichquartier unterkommen. „Das lässt sich leider nicht vermeiden“, so Baudezernent Michael Gauly, „Wir suchen derzeit nach einer Möglichkeit, die möglichst geringe Einschränkungen fürs Lernen und Lehren mit sich bringt.“

Das Schulgebäude wurde in den Jahren 1972 bis 1984 errichtet und mehrfach erweitert. Der Komplex besteht aus dem viergeschossigen Hauptgebäude und zwei angefügten eingeschossigen Gebäudeflügeln. Der auf der Nordseite liegende Gebäudeflügel (Bauteil C) beherbergt die Werkstätten, der auf der Südseite liegende Gebäudeflügel (Bauteil B) den Filmsaal sowie zwei Klassenräume. Ein kleinerer Teil der Werkstätten wurde im Jahr 2020 zum Ausbildungszentrum Industrie 4.0 (Smart Factory) umgebaut und in dem Zuge bereits saniert.

„Unter dem Dach der BBS Germersheim-Wörth versammelt sich ein sehr großes Angebot an ganz unterschiedlichen Bildungsgängen. Natürlich ist es uns wichtig, dass die Rahmenbedingungen passen. Für fast 24 Millionen Euro wird die Schule in Wörth daher jetzt modernisiert. Die Bausubstanz und die Haustechnik sind veraltet, Brandschutz, Schallschutz und vor allem auch energetische Vorgaben müssen umgesetzt werden. Am Ende wird das Schulgebäude ein top-sanierter Ort sein, an dem Lernen hoffentlich allen Schülerinnen und Schülern auch Spaß macht“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Insgesamt wird die Baumaßnahme knapp 24 Mio. Euro kosten, etwas mehr als neun Mio. Euro entfallen davon auf die energetische Sanierung, ca. 14 Mio. Euro auf die Schulbausanierung inklusive der Brandschutzmaßnahmen. Abzüglich der der Landes-Förderungen beträgt der Kostenanteil des Landkreises Germersheim etwa 16,5 Mio. Euro. (vw)