Nächster Schritt in Sachen Nachhaltigkeit

Sozialstation mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

Rülzheim/Bellheim/Jockgrim I Die Sozialstation Rülzheim-Bellheim-Jockgrim hat sich dem Klimaschutz verschrieben und setzt die selbstgesteckten Ziele konsequent um. Die neue PV-Anlage ist ein weiterer Meilenstein.

„Wir haben ein Faible für Klimaschutz und suchen immer weiter nach Möglichkeiten, unsere Emissionen zu reduzieren und nachhaltiger zu werden“, so Geschäftsführerin Gabi Xander-Decker. Die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes in der Kuhardter Straße in Rülzheim ist ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg. Für die Installation musste der Kamin rückgebaut werden, um eine größere Auflagefläche zu erhalten. Die Kosten beliefen sich auf rund 60.000 Euro, die Anlage liefert rund 30 kWp. Der Strom wird zum Eigenverbrauch genutzt, unter anderem werden damit die derzeit vier Elektrofahrzeuge geladen.

Der gesamte Fuhrpark soll nach und nach auf E-Fahrzeuge umgestellt werden – nicht nur aus Umweltschutzgründen: Mit einem Verbrauch von ca. 63.000 Litern Kraftstoff für über 400.000 gefahrene Kilometer jährlich ist die Fahrzeugflotte einer der größten Kostenfaktoren – insgesamt rund 230.000 Euro pro Jahr. Gerade für kurze Fahrten, wie sie in der ambulanten Pflege üblich sind, eignen sich E-Fahrzeuge daher besonders.

Die Sozialstation verfügt bereits über zwei Ladesäulen mit vier Wallboxen, mit denen sich die Autos in drei Stunden aufladen lassen. Gefördert wurde die Anschaffung der Ladeinfrastruktur und der Fahrzeuge über das Programm „Sozial & Mobil“, das noch bis Ende des Jahres läuft. Weitere Autos und Wallboxen sollen laut Xander-Decker noch in diesem Jahr hinzukommen; der Antrag ist bereits gestellt.

„Im Alter gut versorgt zu sein ist uns allen wichtig. Dazu braucht es aber auch die entsprechende Ausrüstung und das schließt den Fuhrpark und die Infrastruktur mit ein. Daher gehen wir mit der Sozialstation konsequent den Weg der Nachhaltigkeit. Das kommt letztlichallen zugute: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über moderne Fahrzeuge, die Kundinnen und Kunden werden optimal versorgt und wir sparen damit außerdem kosten ein. Eine klassische Win-Win-Situation“, so Karl Dieter Wünstel, stellvertretender Vorsitzender der Sozialstation. (vw)