220 Kräfte im Einsatz gegen Feuer in einem holzverarbeitenden Betrieb in Annweiler – Lage unter Kontrolle

Annweiler I In einem holzverarbeitenden Betrieb zwischen den Annweilerer Stadtteilen Queichhambach und Gräfenhausen hat es ab dem frühen Freitagmorgen gebrannt. Die Lage ist unter Kontrolle, teilen die Verbandsgemeindeverwaltung Annweiler am Trifels und die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße nun mit. Aktuell, am Freitagvormittag, wird weiterhin noch Material mit verschiedenen Fahrzeugen durch die anliegenden Ortsgemeinden gefahren, um es von der Brandstelle zu entfernen und in Rinnthal auf einer geeigneten Fläche zu löschen. 

Um 1.30 Uhr in der Nacht auf Freitag war der Brand gemeldet worden. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinden Annweiler am Trifels, Herxheim, Landau-Land und Hauenstein sowie der Stadt Landau waren im Einsatz. Darüber hinaus waren auch die gemeinsamen Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau vor Ort, darunter die Schnelleinsatzgruppen (SEG) Führung, Transport sowie Betreuung, die im Hohenstauffensaal in Annweiler eine Anlaufstelle eingerichtet hatte, die Führung der Einheit Bereitstellungsraum (B-Raum), die Abschnittsleitung Gesundheit sowie die Landauer Messeinheit des gemeinsamen Gefahrstoffzugs Landau-SÜW. Auch waren Kräfte des Kriseninterventionsdienstes (KID) vertreten. Ingesamt wurden etwa 70 Fahrzeuge eingesetzt und 220 Einsatzkräfte waren im Dienst. Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße und die Verbandsgemeindeverwaltung Annweiler am Trifels sprechen allen Einsatzkräften ihren Dank aus.

„Alle haben miteinander hervorragende Arbeit geleistet“, betont Jens Thiele, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Landkreises Südliche Weinstraße, der selbst die ganze Nacht an der Brandstelle war. Ebenfalls hat sich der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels, Werner Kempf, ein Bild von der Brandstelle gemacht. Vom Feuer ging eine starke Rauchentwicklung aus, sodass Anwohner:innen mittels Warnungen der Integrierten Leitstelle Landau aufgerufen worden waren, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Messungen vor Ort hätten mittlerweile gezeigt, so Thiele, dass die Luft durch den Brand nicht durch gefährliche Schadstoffe belastet worden sei. Es sei fast nur Holz verbrannt. Auch vor diesem Rauch solle man sich natürlich schützen. Der BKI empfiehlt, nach Ende der Geruchsbelästigung die Wohnräume gut durchzulüften.

Eine Information an alle Verkehrsteilnehmer:innen: Barbarossa-  und Löwenherztunnel auf der Bundesstraße 10 sind aktuell noch in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Die Tunnelsperrungen bestehen seit Donnerstagabend und gehen auf einen technischen Defekt zurück. Sie stehen nicht in Zusammenhang mit dem Brand. (vw)