Geschwister-Scholl-Schule wird zum Containerdorf

Germersheim I Mehr als 15 Millionen Euro nehmen das Land Rheinland-Pfalz und die Kreisverwaltung in die Hand, um die Geschwister-Scholl Realschule plus in Germersheim einer umfassenden Generalsanierung zu unterziehen. Damit der Unterricht nahtlos fortgesetzt werden kann, ziehen die etwa 250 Schüler:innen für die Zeit der Maßnahme – voraussichtlich bis Ende des Jahres 2025 – in ein Containerdorf, das derzeit errichtet wird.

Baudezernent Michael Gauly, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Schuldezernent Christoph Buttweiler (v. l. n. r.) haben sich vor Ort über den Fortschritt der Bauarbeiten erkundigt.

Mit einem Schwerlastkran werden die 90 Container rund um das Schulgelände in diesen Tagen aufgestellt, wobei vier Raumcontainer zu einem Klassenzimmer verbunden werden. „Da wir mit sämtlichen baulichen Maßnahmen an den Schulen, die sich in unserer Trägerschaft befinden, weitestgehend im Zeitplan liegen, konnten wir zeitgerecht Klassencontainer, die bislang von der Carl-Benz-Gesamtschule in Wörth genutzt wurden, abbauen und jetzt in Germersheim wieder verwenden“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel. Schuldezernent Christoph Buttweiler ergänzt: „Im Kreis Germersheim investieren wir langfristig in die Bildung junger Menschen. Dazu gehören natürlich auch geeignete Lernstätten. Diese regelmäßig zu ertüchtigend und an die neuesten Baustandards anzupassen ist für uns Pflicht – und eine Selbstverständlichkeit zugleich.“

Bei der Geschwister-Scholl Realschule plus in Germersheim sind neben einem pädagogisch bedingten Umbau von naturwissenschaftlichen Fachräumen und einer Lehrküche insbesondere bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit, die Ertüchtigung der haustechnischen Anlagen bei Sanitär, Elektro und Internettechnologie sowie die Erneuerung der Heizungsanlage vorgesehen. Außerdem werden eine dezentrale Lüftungsanlage sowie ein neuer Aufzug eingebaut. (vw)